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DFB wertet Spiel für Gladbach

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(dpa). Der Becherwurf an den Kopf des Schiedsrichterassistenten Christian Gittelmann beim Spiel gegen Borussia Mönchengladbach hat für den VfL Bochum bittere sportrechtliche Konsequenzen. Wie erwartet wurde das Bundesliga-Duell vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für die Gäste aus Mönchengladbach gewertet. Das teilte der DFB gestern mit.

»Gemäß der für alle Vereine geltenden Rechts- und Verfahrensordnung des DFB ist das Spiel für den VfL Bochum mit 0:2 als verloren zu werten, da der Verein für seine Zuschauer verantwortlich ist und das Verschulden der Zuschauer dem Verein zuzurechnen ist«, wird Stephan Oberholz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, zitiert. »Die Spielumwertung ist in Paragraf 18, Nummer 4, als Rechtsfolge zwingend und alternativlos vorgeschrieben. Ein Wiederholungsspiel oder ein Nachspielen der letzten 20 Minuten ist daher nicht möglich.« Bochum hat das Urteil akzeptiert.

Bei der Partie in Bochum zum Auftakt des 27. Bundesliga-Spieltages wurde Gittelmann in der 68. Minute von einem Getränkebecher am Kopf getroffen, der von einer Tribüne mit hauptsächlich Bochumer Fans geworfen worden war. Daraufhin hatte Schiedsrichter Benjamin Cortus die Partie beim Stand von 2:0 für Gladbach zunächst unterbrochen und kurz danach abgebrochen. Die Polizei ermittelte inzwischen einen Tatverdächtigen.

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