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Doll Dritter

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Benedikt Doll läuft im Sprint bis auf Rang drei vor. © IMAGO

(sid). Benedikt Doll stand mit Sonnenbrille und einem Lächeln im Zielraum von Otepää, genoss die Frühlingssonne - und vor allem seinen bärenstarken dritten Platz im Sprint über 10 km. Bei diesen Bedingungen sei Biathlon »ein Traum. Es ist schön warm, und wenn es dann im Wettkampf so gut läuft, macht es noch viel mehr Spaß«, sagte Doll nach dem Auftakt des Weltcups in Estland bestens gelaunt.

Hinter Überflieger Quentin Fillon Maillet und Sturla Holm Lägreid stürmte Doll nach fehlerfreier Schießleistung zum dritten Mal in diesem Winter aufs Stockerl. »Die Null war unbedingt die Vorgabe. Es wurde sehr schnell geschossen. Da habe ich die eine oder andere Sekunde verloren, aber ansonsten war der Wettkampf perfekt«, sagte ein glücklicher Doll in der ARD.

Roman Rees als Fünfter und Erik Lesser auf Rang sieben rundeten einen tollen Tag für das Männer-Team des Deutschen Skiverbandes ab, das bei Olympia in Peking einige Enttäuschungen erlebt hatte. »Das ist ein richtig gutes Ergebnis. Es war eines meiner besten Rennen«, sagte Rees, der die Null schoss.

Lesser leistete sich einen Fehler, überzeugte aber in einem der letzten Rennen seiner Karriere läuferisch. »Ich freue mich. Top 10 im Sprint habe ich ganz selten gezeigt«, sagte der 33-Jährige, zuletzt Zweiter in der Verfolgung von Kontiolahti. Sein Fehlschuss sei jedoch »ärgerlich. Wenn ich null geschossen hätte, hätte ich um Platz zwei kämpfen können«. Platz eins ist derzeit fast unerreichbar. »Er ist einfach zu stark«, lobte Lägreid seinen Kontrahenten Fillon Maillet, der mit 7,2 Sekunden Vorsprung seinen achten Saisonsieg feierte. Doll fehlten 11,1 Sekunden auf den überragenden Franzosen.

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