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Borussia Dortmund bejubelt am Freitagabend einen souveränen 5:1-Heimsieg gegen den SC Freiburg.

Dortmund dominiert Freiburg beim 5:1

(dpa). Zweites Spiel, zweiter Sieg: Borussia Dortmund hat Tabellenführer FC Bayern mit einem erfolgreichen Rückrundenstart weiter unter Zugzwang gesetzt. Beim beeindruckenden 5:1 (3:0)-Erfolg im Bundesliga-Spitzenspiel gegen den Tabellenvierten SC Freiburg trat das Team von Marco Rose wie ein echter Titelaspirant auf und verkürzte den Abstand zu den Münchnern zumindest für einen Tag auf drei Punkte.

Knapp eine Woche nach dem hart erkämpften Sieg in Frankfurt meisterte der Revierclub auch die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Vor coronabedingt nur 750 Zuschauern besiegelten die Doppel-Torschützen Thomas Meunier (14./29. Minute) und Erling Haaland (45./75.) sowie der stark aufspielende Mahmoud Dahoud (86.) am Freitagabend die dritte Auswärtsniederlage der Freiburger.

Der zweite Treffer des norwegischen Ausnahmestürmers war nach Angaben des Statistik-Dienstleisters Opta das 2000. Heimtor für den BVB in der Bundesliga. Die Leistungssteigerung der Breisgauer kam zu spät und wurde nur noch durch den Treffer zum 3:1 von Ermedin Demirovic (61.) belohnt. Der Mannschaft von Trainer Christian Streich droht damit an diesem Wochenende der Sturz aus den Champions-League-Rängen.

Die Zuschauer, die im Dortmunder Stadion vor der Partie inbrünstig »You‹ll never walk alone« anstimmten, sahen nur etwa zehn verhaltene Anfangsminuten. Dann übernahm die Borussia eindrucksvoll die Regie. Mit intensivem Pressing und verbessertem Kombinationsspiel näherte sie sich dem Freiburger Tor an.

Nach einem Eckball von Julian Brandt war Außenverteidiger Meunier per Kopf zur Stelle und brachte sein Team mit seinem ersten Saisontor mit 1:0 in Führung. »Wir versuchen mitzuspielen«, hatte Freiburgs Trainer Christian Steich bei DAZN angekündigt, doch seine Elf startete viel zu passiv - Dortmund bestimmte das Geschehen. Auch beim 2:0 führte Brandt eine Ecke aus, wieder war Meunier per Kopfball zur Stelle. Ausgerechnet die Standard-Spezialisten der Liga kassierten damit zwei Tore nach ruhenden Bällen. Mit 16 Standardtoren führen die Breisgauer die entsprechende Ligastatistik an. Nach dem 3:0 von Dortmunds Haaland noch vor der Pause war die Partie bereits so gut wie entschieden.

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