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Ein Leben für den Sport

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(dpa). Kurz vor seinem 60. Geburtstag flog Markus Merk noch auf die Malediven, um als Ehrengast des dortigen Fußballverbandes Sportpreise zu überreichen. Im Laufe der Woche geht es dann mit Ehefrau Sabine weiter ins Himalaya-Gebirge. In den Bergen liegt längst das große Glück des einstigen Weltklasse-Schiedsrichters aus Kaiserslautern. Sein runder Geburtstag an diesem Dienstag?

»Ein durchlaufender Posten im Kalenderjahr«, sagt er lachend.

»Frieden, Freiheit, Fitness« - das sind Merks drei Wünsche für das nächste Lebensjahrzehnt. Er sei immer noch sportverrückt. Wenn er nicht gerade Vorträge hält oder als TV-Experte gefragt ist, ist er als Ultraläufer unterwegs.

2008 legte Merk die Schiedsrichter-Pfeife zur Seite. Der gelernte Zahnarzt pfiff Fußball-Spiele bei der EM 2000 und 2004 sowie bei der WM 2002 und 2006; insgesamt leitete er 338 Bundesliga-Partien sowie zahlreiche internationale Begegnungen. Zwischen 1994/95 und 2007/08 war er siebenmal DFB-Schiedsrichter des Jahres. Aus den Gremien seines Heimatvereins 1. FC Kaiserslautern hat sich Merk weitgehend zurückgezogen. »Aber ich stehe Tag und Nacht mit Rat und Tat zur Verfügung«, sagt er. Seine Dauerkarte für das Fritz-Walter-Stadion hat Merk natürlich noch. Bei Spielen pendelt er dann zwischen seinem Platz in der Westkurve und dem VIP-Bereich. Wenn er gerade nicht irgendwo in der Welt unterwegs ist.

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