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Ernüchterung im Qualifying

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(dpa). Charles Leclerc war als erster Fahrer bei einem Formel-1-Rennen in Miami von der Poleposition gestartet. Der Ferrari-Pilot aus Monaco sicherte sich am Samstag in der Qualifikation Platz eins vor seinem spanischen Teamkollegen Carlos Sainz. Weltmeister Max Verstappen konnte am Schluss das Tempo der Scuderia-Piloten nicht mehr kontern und musste sich im Red Bull mit Platz drei begnügen.

Nach seinem Coup badete Leclerc ein wenig im Jubel der Zuschauer. »Die Fans sind wunderbar«, sagte der 24-Jährige. Verstappen gab sich trotz der Schlappe gelassen. »Wir haben ein gutes Auto und eine gute Chance im Rennen. Es kann viel passieren«, sagte der Niederländer.

Ernüchternd endete der Arbeitstag am späten Samstagabend für Sebastian Vettel und Mick Schumacher, die beide im zweiten Durchgang scheiterten. »Oh, nein, ich habe es in der Schikane verloren«, klagte Vettel am Boxenfunk, nachdem ihn ein Fahrfehler im letzten Versuch den Sprung in die besten Zehn gekostet hatte. Der Aston-Martin-Pilot musste sich mit Rang 13 begnügen.

Schumacher kam beim Heimspiel seines US-Teams Haas nicht über den 15. Platz hinaus. »Das war kein gutes Qualifying von uns«, räumte er beim TV-Sender Sky ein. Der fünfte Saisonlauf wurde am späten Sonntagabend um 21.30 Uhr gestartet und war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.

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