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Erste Sprint-Pole geht an Verstappen

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Regenspiele in Imola: Sebastian Vettel (oben) und Carlos Sainz nehmen die Strecke unter die Räder. © DPA

(dpa). Max Verstappen hat Ferrari im Regen von Imola den Auftakt in rote Festspiele gründlich verdorben. Der niederländische Formel-1-Titelverteidiger raste am Freitagabend in einer ereignisreichen und von Unterbrechungen geprägten Chaos-Qualifikation auf den ersten Platz. »Es war hektisch, es war lang, aber am Ende bin ich froh, auf Platz eins zu sein«, sagte Verstappen.

Er schnappte sich die Pole für das erste Sprintrennen des Jahres vor Favorit und WM-Spitzenreiter Charles Leclerc im Ferrari. »Der zweite Startplatz ist kein Desaster«, meinte der Monegasse, dessen Teamkollege Carlos Sainz nach dem Einschlag in die Bande als Zehnter vorzeitig aufgeben musste. Dritter auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari wurde Lando Norris im McLaren.

Ein sportliches Komplett-Desaster erlebte Mercedes: Lewis Hamilton und George Russell sorgten mit dem frühen Aus als 13. und Elfter für das schlechteste Quali-Ergebnis der Silberpfeile seit Jahren. Als Zwölfter schob sich Mick Schumacher zwar zwischen die beiden, der 23-Jährige musste aber wieder mitansehen, was im Haas auch möglich war. Stallrivale Kevin Magnussen steuerte seinen Wagen trotz Ausrutschers im letzten Durchgang sensationell auf Startrang vier. Sebastian Vettel wurde im Aston Martin starker Neunter.

Nach dem Training zuvor hatte sich eigentlich nur noch die Frage gestellt, wie groß der Abstand des Ferrari-Duos zu den Verfolgern sein würde. Vor allem Mercedes hatte beim einstündigen Üben erneut schon wieder massive Probleme mit dem Hüpfen des Wagens gehabt, der Silberpfeil von Russell wurde dadurch sogar beschädigt. Und auch in der K.-o.-Ausscheidung mühten sich die beiden britischen Piloten in den Autos des deutschen Werksteams.

Bei dem Sprintrennen über 100 Kilometer geht es für den Sieger um acht WM-Punkte und den besten Startplatz für den Großen Preis der Emilia Romagna am Sonntag.

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