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Forster und Fleig die Fahnenträger

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Die deutschen Fahnenträger: Anna-Lena Forster und Martin Fleig. © DPA

(sid). Die zweimalige Goldmedaillengewinnerin Anna-Lena Forster und Pyeongchang-Champion Martin Fleig tragen bei der Eröffnungsfeier der 13. Paralympischen Winterspiele in Peking die deutsche Fahne. Dies gab der Deutsche Behindertensportverband (DBS) am Donnerstag bekannt. Die Monoskifahrerin aus Radolfzell und der Biathlonspezialist aus Freiburg führen die 17 Athletinnen und Athleten sowie die fünf Guides bei der Zeremonie am Freitag (13 Uhr MEZ/ZDF) ins Nationalstadion.

Beide wollen daraus einen Extraschub für ihre ersten Wettkämpfe am Samstag ziehen. »Bei so was sagt man nicht nein«, sagte Forster: »Ich bin bislang bei allen Paralympics zur Eröffnungsfeier gefahren, egal, ob ich am nächsten Tag Wettkampf hatte. Das gehört für mich einfach dazu. Ich habe immer das Gefühl, dass ich da noch eine Motivation rausziehen kann, weil das Einlaufen ins Stadion einfach ein gigantisches Gefühl ist. Da checkt man: Jetzt geht es richtig los.«

DBS-Präsident Beucher sprach von einer »richtigen« Wahl. »Sehr erfolgreich, goldbewährt und beide stehen ›mit beiden Beinen‹ im Leben«, begründete Chef de Mission Karl Quade auf der Pressekonferenz die Entscheidung der Mannschaftsleitung: »Beide sind Führungskräfte in ihren Mannschaften, nicht nur wegen ihres Alters, sondern auch wegen ihrer Persönlichkeit.«

Erstmals wird damit ein Duo das Team D Paralympics bei Winterspielen ins Stadion führen. Für Forster sind es die dritten Paralympischen Spiele. Nach zwei Silber- und einer Bronzemedaille 2014 in So-tschi stand die 26-Jährige 2018 in Pyeongchang gleich zweimal auf dem obersten Treppchen. Nach ihren vier WM-Titeln im Januar gilt sie als heißeste deutsche Medaillenkandidatin in China.

Für Fleig sind es ebenfalls die dritten Spiele, 2018 gewann er in seiner Spezialdisziplin Biathlon Gold über 15 km. In Peking geht er auch im Langlauf an den Start. 2018 trug Skifahrerin Andrea Rothfuss die Fahne. »Wenn man die Namen durchgeht, sich in der Reihe zu positionieren, ist ein ganz krasses Gefühl. Wirklich überwältigend«, sagte Martin Fleig.

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