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Frodeno dreimal an Hüfte operiert

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(sid). Der dreimalige Ironman-Weltmeister Jan Frodeno hat nach seiner Entzündung in der Hüfte mehr als nur den Kampf um die Fortsetzung seiner Karriere gewonnen. »Mein Arzt in Deutschland hat das ferndiagnostisch betreut und sagte irgendwann zu mir: ›Junge, nur dass du es kapierst, hier geht es nicht mehr um Sport, hier geht es darum, dass du irgendwann wieder normal gehen kannst‹«, sagte Frodeno in einem Interview mit der »Welt«.

Die aus einem Radsturz entstandene Entzündung habe sich zu einem »toxischen Cocktail« entwickelt. »Es hat nichts mehr funktioniert, der Körper hat keine Reize mehr angenommen, alles war einfach nur maximal anstrengend«, erklärte der 41-Jährige: »Wenn die Alternative eine Gewebetransplantation ist, geht es nicht um dreieinhalb Watt mehr oder weniger auf dem Rad, sondern um einen gediegenen Ruhestand irgendwann einmal.«

Frodeno hatte sich zuletzt drei Operationen an der Hüfte unterziehen müssen, ehe er aus dem Krankenhaus in Osnabrück entlassen wurde. Zuvor hatte er monatelang wegen eines Teilrisses der Achillessehne pausiert. »Für mich gibt es nichts Schwierigeres im Alltag, als nicht zu können und nicht zu dürfen«, sagte der Triathlet. Wegen dieser »testenden Phase« habe er sein für dieses Jahr angedachtes Karriereende auch auf 2023 verschoben. »Ich kann mich mit dem Gedanken anfreunden: ›Okay, dann war das jetzt nicht meine letzte, sondern meine vorletzte Saison‹«, sagte Frodeno. Er werde 2023 »mit der festen Überzeugung« zu seinem Abschiedsrennen auf Hawaii fahren, »dass ich noch der Beste sein und gewinnen kann«.

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