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Führungsspieler verlassen Borussia

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(dpa). Sportlich ein herber Verlust, finanziell ein schwerer Schaden - die Abgänge von Matthias Ginter und Denis Zakaria machen Borussia Mönchengladbach mächtig zu schaffen. Angesichts der Krise des Teams mit dem Absturz auf Rang 14 und weiterer coronabedingter Einnahmeverluste sorgte die Ankündigung der beiden Führungsspieler, im Sommer zu wechseln, für neue Unruhe.

Bei allem Frust über die gescheiterten Verhandlungen hofft Manager Max Eberl auf positive Effekte: »Wir wissen nun, mit wem wir für die nächste Saison planen können und mit wem nicht und unter welchen Vorzeichen wir in die Rückrunde gehen.« Seinen monatelangen Kampf um den Verbleib des 27 Jahre alten Nationalspielers und des 25-Jährigen Defensivstrategen hat Eberl jedoch verloren. Besonders ärgerlich ist es, dass sowohl der 2017 für 17 Millionen Euro aus Dortmund verpflichtete Ginter als auch der im gleichen Jahr für 12 Millionen Euro aus Bern transferierte Zakaria ablösefrei wechseln können. Das lässt sich in Zeiten, in denen der Club pro Geisterspiel Einnahmen von gut zwei Millionen Euro verliert, besonders schlecht verkraften.

Immerhin verkündete Eberl am Mittwoch auch noch positive Neuigkeiten. So verlängerte der 21 Jahre alte Jordan Beyer seinen Vertrag bis 2026. Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit wird auch bei Patrick Herrmann angestrebt.

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