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Heimsiege für den SC Freiburg und den1. FC Köln

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(dpa). Der SC Freiburg hat eine überragende Hinrunde mit einem verdienten Sieg gegen Bayer Leverkusen beendet und überwintert erstmals in der Fußball-Bundesliga auf einem Champions-League-Platz. Die Breisgauer kletterten am Sonntag durch das 2:1 (1:1) gegen die Rheinländer auf Platz drei im Oberhaus - und weckten damit Erinnerungen an die historisch starke Spielzeit 1994/95, als der Sportclub sowohl zur Winterpause als auch am Saisonende Platz drei belegt hatte.

Allerdings hatte dieser Tabellenplatz damals noch keinen Champions-League-Status inne, seinerzeit qualifizierte sich einzig der Meister für die damals noch kompaktere Königsklasse.

Kurz vor dem zehnjährigen Dienstjubiläum von SC-Trainer Christian Streich am 29. Dezember trafen Vincenzo Grifo (32. Minute) per Handelfmeter und der eingewechselte Kevin Schade (84.) für Freiburg. Beim Siegtreffer machte Gäste-Keeper Lukas Hradecky keine gute Figur. Für Leverkusen war das Tor von Charles Aranguiz (45.+2) zu wenig, die Werkself rutschte vor der kurzen Weihnachtspause von Rang drei auf Platz vier zurück.

Der VfB Stuttgart verbringt derweil Weihnachten auf dem Relegationsplatz der Bundesliga. Die über die gesamte Hinrunde von großen Verletzungs-Sorgen geplagten Schwaben kassierten am Sonntagabend zum Abschluss der ersten Saison-Hälfte eine verdiente 0:1 (0:0)-Niederlage beim 1. FC Köln und überwintern mit 17 Punkten als Tabellen-16. Den Siegtreffer für Köln erzielte Anthony Modeste (88.), der zuvor zahlreiche Chancen vergeben hatte. Es war das elfte Saisontor des Franzosen.

Die Stuttgarter sehnen nun die komplette Genesung ihrer lange verletzten Offensivstars Silas Katompa Mvumpa und Sasa Kalajdzic herbei.

Der FC beendet die erste Halbserie unter dem neuen Trainer Steffen Baumgart dagegen mit 25 Zählern auf einem beachtlichen achten Platz. Die Europa-League-Ränge sind nur zwei Punkte entfernt, der VfB dagegen acht Zähler.

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