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Jabeur selbstbewusst

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Ons Jabeur aus Tunesien will in New York ihren Grand-Slam-Titel holen. © AFP

(sid). Den ersten großen Wunsch hat sich Tennis-Ass Ons Jabeur in New York bereits erfüllt - sie hat ihr Vorbild Andy Roddick getroffen, für den sie seit langer Zeit schwärmt. »Er sieht gut aus«, sagte die 28 Jahre alte Tunesierin und fügte an: »Sagt das aber nicht meinem Mann.«

Die noch deutlich größere Sehnsucht möchte die »Ministerin des Glücks«, wie sie in ihrer Heimat genannt wird, am Samstag (22 Uhr/Eurosport) im Arthur-Ashe-Stadium stillen. Jabeur will unbedingt den fünf Pfund schweren Siegerpokal bei den US Open in die Hände nehmen, nachdem sie vor zwei Monaten in Wimbledon so knapp ihren ersten Grand-Slam-Titel verpasst hatte. Doch sie muss dafür Iga Swiatek aus dem Weg räumen.

»Ich lerne aus allen Endspielen, die ich bestreite und habe vor allem in Wimbledon viel gelernt«, sagte Jabeur. Die lebenslustige Athletin setzte mit ihrem 6:1, 6:3-Sieg gegen die chancenlose Französin Caroline Garcia ein Ausrufezeichen vor dem Duell mit Swiatek, der Weltranglistenersten. Jabeur war enorm griffig, zeigte gute Variationen und servierte fast wie einst Roddick: Acht Asse standen in ihrer Statistik.

Aber es wird dennoch eine Höchstschwierigkeit, die Polin zu besiegen. Wie gegen Jule Niemeier im Achtelfinale kämpfte sich Swiatek auch im Halbfinale gegen Aryna Sabalenka (Berlarus) aus der Bedrängnis und war am Ende beim 3:6, 6:1, 6:4-Erfolg nicht mehr aufzuhalten. Swiateks Erfahrung in bedeutsamen Matches zahlen sich aus.

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