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James knackt Punkterekord

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Rekordschütze LeBron James in Aktion. © AFP

(dpa). LeBron James ist der erfolgreichste Werfer der NBA-Geschichte und hat in Spielen der Hauptrunde und Playoffs mehr Punkte erzielt als jeder andere Basketball-Profi. Bei der knappen 115:117-Niederlage der Los Angeles Lakers gegen die Golden State Warriors überholte James am Samstag Kareem Abdul-Jabbar, der in seiner Karriere auf 44 149 Punkte gekommen war.

James steht nun bei 44 157. In der prestigeträchtigeren Kategorie, Punkte in der Hauptrunde, führt der von 1969 bis 1989 aktive Abdul-Jabbar noch mit 1861 Zählern Vorsprung.

»Es ist nicht leicht für mich, darüber zu sprechen, weil ich es hasse, wenn es bei einer Niederlage passiert«, sagte James nach dem nächsten Meilenstein seiner eindrucksvollen Karriere. Er sei sehr dankbar dafür, so lange aktiv zu sein, sagte James, der gegen die Warriors am Ende auf 26 Punkte kam. »Ich liebe Basketball, ich liebe es, ein Teil der NBA zu sein und die Möglichkeit zu haben, so viele Generationen zu inspirieren«, sagte James. »Ich denke, das ist eine große Sache.«

»Das ist ziemlich cool. Es ist unglaublich«, sagte Lakers-Coach Frank Vogel bereits vor dem Spiel. »Alles, was er während seiner Karriere getan hat, ist einfach bemerkenswert. Deshalb glaube ich, dass er der Größte ist, der jemals gespielt hat.«

Bester Werfer in San Francisco war Klay Thompson, der auf 33 Punkte kam und damit so viele Zähler hatte wie zuletzt vor fast drei Jahren. Thompson hatte die vergangenen beiden Spielzeiten bei den Warriors mit Verletzungen komplett verpasst. Nun sorgte er dafür, dass die Warriors den Rückstand auf Tabellenführer Phoenix Suns nicht noch größer werden ließen. Die Nummer eins der Western Conference holte beim 132:105 gegen die Orlando Magic den 46. Sieg der Saison. Franz Wagner kam für die Magic auf zwölf Punkte.

Für die Lakers war die Niederlage trotz deutlich verbesserter Leistung besonders ärgerlich, weil Stadtrivale Los Angeles Clippers das Auswärtsspiel bei den Dallas Mavericks gewann und so im Kampf um die Playoff-Plätze einen wichtigen Sieg landete. Beim 99:97 in Dallas konnte auch ein erneut herausragend spielender Luka Doncic die Clippers nicht stoppen. Der Slowene kam auf 45 Punkte, 15 Rebounds und acht Vorlagen, konnte die 24. Niederlage der Saison gegen den Konkurrenten aus der Western Conference damit aber nicht verhindern.

(dpa). Mehr als zwei Monate nach seiner heftig kritisierten Leitung des Bundesliga-Spitzenspiels zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München hat Schiedsrichter Felix Zwayer sein Comeback im deutschen Profifußball gegeben. Der 40 Jahre alte FIFA-Referee pfiff am Sonntag die Zweitliga-Partie zwischen Hannover 96 und Darmstadt 98.

Einfach war auch dieses 2:2-Unentschieden nicht zu leiten. Schon in der Anfangsphase forderten die 96er nach zwei Strafraumszenen jeweils einen Foulelfmeter (6./22. Minute). Doch Zwayer ließ beide Male zu Recht weiterspielen. Beim 2:2-Ausgleich der Darmstädter entschieden er und sein Linienrichter zunächst auf Abseits, wurden dann aber vom Videoassistenten in Köln korrigiert.

Zwayer hatte nach dem Münchner 3:2-Sieg in Dortmund am 4. Dezember eine mehrwöchige Auszeit genommen und sogar über ein Ende seiner Karriere nachgedacht. Der Berliner war nach dieser Partie in sozialen Medien angefeindet und vor allem von Dortmunder Seite hart kritisiert worden.

»Es war sehr schön und hat viel Spaß gemacht. Das ist ja genau das, was ich leidenschaftlich tue und dem ich am liebsten nachgehe«, sagte Zwayer nach dem Spiel in einem Sky-Interview.

(dpa). Der Aufstiegskampf in der 2. Fußball-Bundesliga wird immer enger. Der Abstand zwischen Platz eins und Platz vier beträgt gerade einmal ein einziges Pünktchen. Das 2:2 (1:1) bei Hannover 96 am Sonntag ließ Darmstadt 98 (40 Zähler) von der Tabellenspitze bis auf Rang vier »abstürzen«. Die Darmstädter, die ohne ihren erneut an Corona erkrankten Trainer Torsten Lieberknecht auskommen mussten, stehen somit erstmals seit acht Spieltagen nicht auf einem der ersten drei Tabellenplätze.

Den Anschluss verlor der FC Schalke 04. Der Tabellenfünfte unterlag überraschend mit 1:2 (1:0) beim Tabellen-16. Fortuna Düsseldorf, wo Neu-Coach Daniel Thioune einen Einstand nach Maß feierte. Für Düsseldorf ist nach dem ersten Sieg seit fast zwei Monaten die Nichtabstiegsregion wieder greifbar nah. Gegner Schalke mischt zwar mit 37 Punkten noch im Aufstiegskampf mit, muss aber im Endspurt auf die Patzer von mindestens zwei Konkurrenten hoffen. Welches Duo am 15. Mai den Bundesligaaufstieg feiern kann, ist völlig ungewiss.

Den besten Eindruck hinterlässt seit Wochen Werder Bremen (41). Die Mannschaft von Trainer Ole Werner siegt und siegt und siegt, am Freitagabend mit 2:1 beim FC Hansa Rostock zum siebten Mal in Folge. »Das ist schon eine taffe Leistung«, befand Torschütze Niclas Füllkrug. Der Lohn: Tabellenplatz zwei - hinter dem FC St. Pauli.

Die Hamburger haben sich am 22. Spieltag wieder der Siegpflicht in der Aufstiegshatz besonnen. Nach zuvor fünf Partien ohne Punktedreier brachte sich der Kiezclub am Samstagabend mit einem 3:2 bei Jahn Regensburg wieder in die Topposition. Der Lokalrivale Hamburger SV (40) ist seit Wochen schon in der Spur und hat sich aus dem Tabellenmittelfeld weit nach oben auf Rang drei gespielt.

Das 2:0 des HSV durch zwei Tore von Sonny Kittel am Samstag gegen den bis dahin punktgleichen 1. FC Heidenheim war bereits der dritte Erfolg nacheinander und hinterlässt Zuversicht. Im vierten Zweitliga-Jahr soll das Nervenflattern auf der Zielgeraden abgelegt werden und bei aktuell Tabellenplatz drei nicht Ende sein.

Besonders breit wird die HSV-Brust, weil die Erfolge in drei Spitzenduellen nacheinander erzielt wurden: St. Pauli (2:1), bei Darmstadt 98 (5:0) und gegen Heidenheim. Darmstadt und Schalke wurden da nach dem 22. Spieltag abgehängt. Vorerst aus dem Rennen um die Bundesliga-Rückkehr scheint der 1. FC Nürnberg (33 Punkte), für den es eine Woche nach dem 0:5 gegen den FC Ingolstadt am Samstag ein 1:4 (1:1) beim Karlsruher SC setzte.

Die heimschwachen Paderborner (32 Punkte) verspielten bessere Aussichten im Spitzenkampf beim 0:0 gegen Dynamo Dresden. Für Aufsteiger Dresden war es ein wichtiger Punkt im Abstiegskampf.

Dresdens Konkurrenten wie der FC Erzgebirge Aue (2:3 gegen Holstein Kiel) und Rostock (1:2 gegen Bremen) konnten nicht punkten, und auch das Kellerduell zwischen Schlusslicht Ingolstadt und dem SV Sandhausen blieb beim 0:0 ohne Sieger.

In Hannover gingen die »Lilien« in der 18. Minute durch ein Eigentor von Sebastian Stolze in Führung. Der Pechvogel war erst kurz vor dem Anpfiff durch eine Verletzung seines Teamkollegen Sebastian Ernst in die Aufstellung gerutscht. Die Tore von Cedric Teuchert (35.) und Julian Börner (50.) gaben dem Spiel eine verdiente Wende. Auch der hessische Ausgleich von Aaron Seydel (61.) verhinderte nicht mehr, dass Darmstadt in der Tabelle bis auf Platz vier zurückfiel.

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Felix Zwayer leitet die Partie Hannover 96 gegen SV Darmstadt 98. © DPA
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Sonny Kittel, der Gießener in Diensten des Hamburger SV, tritt zum Elfmeter an und erzielt seinen zweiten Treffer beim 2:0 gegen den 1. FC Heidenheim. © IMAGO

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