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Keine Podestplätze

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(sid). Durchwachsene Leistungen, dazu Sorgen um die Trümpfe Denise Herrmann und Franziska Preuß: Das deutsche Biathlon-Team geht mit einigen Baustellen ins Olympiajahr. Nicht einmal 50 Tage vor dem Start der Spiele von Peking lief beim Weltcup in Annecy-Le Grand Bornand längst nicht alles nach Plan. Vor allem Herrmann und Preuß geben Rätsel auf.

Während Preuß nach einem folgenschweren Treppensturz tatenlos zuschauen musste, zog sich Herrmann nach einem desolaten Verfolger für den Massenstart am Sonntag zurück. Die 32-Jährige habe zwar keine »relevante Erkrankung«, fühle sich aber »nicht 100 Prozent stabil«.

Herrmann war am Samstag im Jagdrennen über 10 km nach sechs Fehlern mit 3:15,3 Minuten Rückstand auf die siegreiche Schwedin Elvira Öberg als 38. ins Ziel gekommen. Anderthalb Monate vor Olympia wachsen deshalb zusehends die Sorgen, genau wie bei Preuß. Nach ihrem Treppensturz vor dem Sprint am Donnerstag muss die 27-Jährige eine Trainings- und Wettkampfpause einlegen - mindestens zehn Tage Ruhe.

Dass die deutsche Mannschaft Preuß und Herrmann in Peking in Topform braucht, zeigte sich in Frankreich deutlich: Ausfälle der beiden Topstars sind nicht zu kompensieren. In der Verfolgung war Hinz auf Position 15 noch stärkste Deutsche, im Massenstart lief sie beim erneuten Triumph von Öberg nach vier Strafrunden auf Rang 22.

Besser lief es bei den Männern. Johannes Kühn und Benedikt Doll sorgten im Massenstart über 15 km beim Sieg von Emilien Jacquelin (Frankreich) mit Platz sechs und sieben für Glanzpunkte. Tags zuvor hatte Doll mit Rang 15 im Verfolger beim Triumph von Quentin Fillon Maillet sein Peking-Ticket gelöst. Lesser holte hier mit Platz zehn die erste Hälfte der Olympia-Norm,

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