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Koch bietet Rückzug aus UEFA-Komitee an

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(dpa). Der umstrittene Spitzenfunktionär Rainer Koch zieht nach der gescheiterten Wiederwahl ins DFB-Präsidium persönliche Konsequenzen. Der 63-Jährige bietet seinen vorzeitigen Rückzug aus dem Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) an. Zudem wird er Ende Juni nicht mehr für eine weitere Amtszeit als Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes kandidieren, wie der BFV am Mittwoch mitteilte.

Den größten DFB-Landesverband führt Koch seit 18 Jahren an.

Die Karriere des langjährigen 1. DFB-Vizepräsidenten, der den von zahlreichen Affären belasteten Verband in den vergangenen Jahren auch dreimal als Interimspräsident anführte und als Strippenzieher galt, neigt sich damit dem Ende entgegen. Koch hatte seine Entschlüsse nach eigenen Angaben bereits einen Tag nach dem DFB-Bundestag am 11. März UEFA-Präsident Aleksander Ceferin und dem neuen DFB-Präsidenten Bernd Neuendorf sowie dem BFV-Vorstand mitgeteilt.

»Ich selbst werde künftig meine persönlichen Prioritäten neu setzen und zum Jahreswechsel in meinen Beruf zurückkehren«, äußerte Koch. Den Beruf als Richter übte er zuletzt nicht mehr aus. In die UEFA-Exekutive ist er noch bis zum Frühjahr 2025 gewählt. Das Spitzenamt wird mit über 150 000 Euro jährlich vergütet.

Er habe gegenüber Ceferin und Neuendorf »unmittelbar nach dem DFB-Bundestag am 12. März angeboten, das UEFA-Exekutivkomitee zu verlassen, sobald ein Ausscheiden von mir aus dieser Funktion im Interesse des DFB und seines neuen Präsidenten sowie der UEFA für sachgerecht erachtet wird«, sagte Koch. Er hatte am 11. März bei der Wahl zum DFB-Vizepräsidenten überraschend gegen die Gegenkandidatin Silke Sinning verloren.

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