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Kommt das Ende der Geisterspiele?

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(sid). Trotz der sich weiter zuspitzenden Coronalage darf der deutsche Profisport mit Blick auf die Bund-Länder-Beratungen am Montag auf ein Ende der Geisterspiele hoffen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kündigte im Vorfeld der Gespräche an, für eine bundesweit einheitliche Zuschauer-Regelung werben zu wollen - obwohl die Inzidenz am Sonntag erstmals den Wert von 800 übertroffen hat.

Derzeit sind in weiten Teilen Deutschlands keine oder nur wenige Hundert bis wenige Tausend Zuschauer in den Stadien und Hallen erlaubt. Welche Auslastung Söder anstrebt, ließ der CSU-Politiker offen. Die neue Verordnung solle sich für die Klubs aber lohnen: »Das soll dann am Ende kein Placebo-Effekt sein.«

Zuletzt hatten die großen Profiligen in der Zuschauerfrage den Druck auf die Politik erhöht. In einem gemeinsamen Brief an das Kanzleramt und an die Ministerpräsidenten fordern die Deutsche Fußball Liga (DFL), die Deutsche Eishockey Liga (DEL), die Handball-Bundesliga (HBL) und die Basketball Bundesliga (BBL) das Ende des Pauschalverbots.

Am Sonntag trafen sich zudem Vorstandsboss Oliver Kahn von Bayern München und Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).

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