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Leipzig mit viel Selbstvertrauen

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(sid). Als gebürtiger Italiener fiebert Domenico Tedesco dem Showdown bei Atalanta Bergamo besonders entgegen. Er freue sich auf ein »geiles Stadion«, eine »coole Atmosphäre« - und auf die kleine Imbissbude, an der er bei seinem letzten Besuch um 23.30 Uhr »eine Wurst mit Brötchen« gegessen hat, erzählte der Trainer von RB Leipzig: »War top!«

Beim ersten Fußball-Pflichtspiel in seinem Geburtsland ist für Tedesco nur eines wichtig: das Weiterkommen mit Leipzig in der Europa League. Die Chancen im Viertelfinal-Rückspiel heute (18.45 Uhr/RTL+) dürften nach dem 1:1 im Hinspiel ausgeglichen sein, doch Tedesco warnte: »Wir müssen uns verbessern, sonst wird es schwierig.«

Die »Maschinen«, wie der RB-Coach die körperlich robusten Profis aus Bergamo nennt, werden den deutschen Vizemeister wohl wieder mit einer Manndeckung über fast den ganzen Platz jagen. Im Hinspiel haben sich Christopher Nkunku und Co. von der Körperlichkeit beeindrucken lassen und »viele unnötige Fehler« produziert, kritisierte Tedesco. Mit Angst flogen die Leipziger am Mittwoch aber keineswegs in die Lombardei, das Selbstvertrauen ist nach zwölf ungeschlagenen Pflichtspielen in Folge deutlich gewachsen. »Wir reisen mit Vorfreude nach Bergamo«, sagte Tedesco. Er ganz besonders.

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