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Trainer Florian Kohfeldt ist mit seinem VfL Wolfsburg unter Druck.

»Messer zwischen Zähne nehmen«

(dpa). Wolfsburgs Trainer Florian Kohfeldt hat seiner Mannschaft nach fünf Niederlagen in Serie zu Mut und Widerstandskraft aufgerufen. »Ja, wir dürfen enttäuscht sein. Ja, wir müssen auch selbstkritisch sein. Aber wir haben nur wenig Zeit. Wir dürfen uns nicht verkriechen. Das muss jetzt der Moment sein, wo man das Messer zwischen die Zähne nimmt und sagt:

Dagegen wehren wir uns jetzt! In diese Stimmung sollten wir schnellstmöglich kommen. Loslegen, machen - und dagegen angehen«, sagte der 39-Jährige vor dem nächsten Heimspiel in der Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Köln (Dienstag, 20.30 Uhr/Sky).

Linksverteidiger Paulo Otavio wird den Wolfsburgern nach seiner Knieverletzung im Spiel gegen den VfB Stuttgart lange fehlen, er muss operiert werden. Der Einsatz von Aster Vrancks und Luca Waldschmidt ist fraglich.

Der 1. FC Köln befasst sich derweil auch mit dem Abstiegskampf. »Drei Punkte nach unten sind nicht viel, und nach unten gucken wir«, sagte FC-Trainer Steffen Baumgart mit Blick auf den Abstand auf Relegationsplatz 16. Es sei »wichtig, dass wir in Wolfsburg punkten. Wir wollen uns mit dem Fußball weiterentwickeln, den wir bislang spielen«. Die Bundesliga sei »insgesamt viel ausgeglichener als in den Jahren zuvor. Mit ein, zwei schlechten Ergebnissen kann man unten reinrutschen, mit guten Ergebnissen oben«.

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