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Trainer Julian Nagelsmann hat keinen Grund zur Klage. Für ihn und dem FC Bayern München läuft es bislang mehr als bestens.

Nagelsmann spielt Weihnachtsmann

(sid). Julian Nagelsmann war in bester vorweihnachtlicher Stimmung. Und so spielte der Trainer von Bayern München vor dem letzten Spiel des Jahres auch gerne den »Weihnachtsmann« und belohnte seine Stars schon vor Heiligabend fürstlich. »Den Spielern habe ich deutlich mehr Urlaubstage geschenkt, als ursprünglich geplant war«, sagte der 34-Jährige und ergänzte lachend:

»Das ist besser als ein Stück Schokolade.«

Vor dem Jahresausklang gegen den VfL Wolfsburg am Freitag (20.30 Uhr/DAZN und SAT.1) ist die Stimmung beim Rekordmeister ausgezeichnet, die Vorfreude auf Weihnachten und erholsame Tage mit der Familie groß. »An Weihnachten analysiere ich keine Taktik, es ist ruhig und besinnlich«, betonte Nagelsmann.

Er selbst habe keine speziellen Wünsche ans Christkind, ein Geschenk gibt’s beim Wichteln mit der Familie. »Ein paar Tage auf der Skipiste wären schön. Ein paar Tage für mich und meine Familie«, sagte der Erfolgstrainer bescheiden. Und natürlich »das Beenden der Corona-Pandemie, aber ich weiß nicht, ob das Christkind damit dienen kann.«

Sportlich läuft jedenfalls alles nach Plan. Sechs Punkte Vorsprung auf Verfolger Borussia Dortmund, mit 52 Toren in 16 Ligaspielen eine weitere Bestmarke aufgestellt, der zehnte Meistertitel in Serie fest im Blick. Fehlt nur noch eines: Der nächste Rekord von Robert Lewandowski. Dank seiner Saisontreffer 17 und 18 in der Bundesliga am Dienstag beim VfB Stuttgart (5:0) hat der Torjäger vom Dienst in diesem Jahr nun schon 42 für die Münchner erzielt - er liegt damit vorerst gleichauf mit Gerd Müller: Der jüngst verstorbenen Klub-Ikone war die Bestleistung 1972 gelungen.

Gegen kriselnde Wolfsburger, die nach der sechsten Pleite in Serie unter Trainer Florian Kohfeldt derzeit die übelste Niederlagenserie seit 44 Jahren erleben, sind die Bayern haushoher Favorit. »Das ist nach wie vor eine sehr gute Mannschaft«, warnte Nagelsmann, der die zusätzliche Belastung Champions League als »nicht normal« bezeichnete. Da könne es passieren, in eine »Abwärtsspirale reinzukommen«.

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