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Niederlage zum WM-Auftakt

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(dpa). Die deutschen Volleyballer sind mit einer Niederlage gegen Olympiasieger Frankreich in die WM in Polen und Slowenien gestartet. Die Mannschaft des polnischen Bundestrainers Michal Winiarski hielt gegen den haushohen Favoriten lange mit, musste sich am Freitag in Ljubljana dennoch mit 0:3 (22:25, 26:28, 24:26) geschlagen geben. Knackpunkt für die Deutschen war der zweite Durchgang, als sie vier Satzbälle vergaben.

Bester DVV-Angreifer war Moritz Karlitzek mit 17 Punkten.

Für Winiarskis Mannschaft ist in der Gruppe D nun ein Sieg am Sonntag (17.30 Uhr) gegen Kamerun Pflicht. Am Dienstag (20.30 Uhr) bestreitet sie ihr letztes Gruppenspiel gegen Vize-Europameister Slowenien. Nur die ersten zwei Teams jeder Gruppe sowie die vier besten Dritten ziehen ins Achtelfinale ein.

Die Deutschen, bei denen Georg Grozer die Endrunde auslässt, waren anfangs hellwach in der Annahme und ließen den Gewinner der Nationenliga nicht davonziehen. Dann leisteten sie sich aber zu viele Angriffsfehler. Frankreich nutzte seinen vierten Satzball.

Winiarskis Mannschaft erwischte im zweiten Durchgang einen Blitz-Start zum 7:2 und blieb auch beim 19:14 in Führung. Die Franzosen legten dann jedoch beim Aufschlag zu. Deutschland erspielte sich sogar vier Satzbälle, leistete sich aber zu viele Fehler im Angriff. Earvin N’Gapeth rettete Frankreich das Comeback im zweiten Durchgang. Die Deutschen ließen sich nicht hängen. Auch im dritten Abschnitt lagen sie in Führung. Als es darauf ankam, waren die Franzosen aber im Block wieder voll da und mit dem zweiten Matchball erfolgreich.

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