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Profisport hofft auf baldige Vollauslastung

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(sid). Bis zu 25 000 Menschen beim Fußball, bis zu 4000 in der Handball- oder Basketball-Halle: Die Pläne der Politik für bundesweit mehr Zuschauer stoßen im Profisport auf große Zustimmung - und eröffnen ganz neue Perspektiven. Schon im März, so die Hoffnung von Klubs, Vereinen und Verbänden, könnten die Ligen womöglich komplett zur Normalität zurückkehren.

»Wir sehen Lichter am Horizont. Wenn die Regelungen so kommen, wie im Beschlussvorschlag vorgesehen, können wir gut damit leben«, sagte Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga (HBL), am Dienstag.

Das achtseitige Papier, das dem SID vorliegt, sieht für den Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch weitgehende Öffnungsschritte für Zuschauer im Sport vor. »Sie eröffnen uns die Perspektive, ab dem 20. März mit unseren Arenen und Stadien wieder in die Vollauslastung zu gehen«, so Bohmann, der sich in engem Austausch mit den anderen Profiligen, auch dem Fußball und Basketball, befindet: »Davon gehen wir aus und sind sehr optimistisch.«

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder preschte am Dienstag vor und machte schon am Tag vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzler Olaf Scholz Nägel mit Köpfen, indem er die Teilnehmergrenze für große Kultur- und Sportveranstaltungen in Bayern schon ab Donnerstag auf 25 000 anhob. Erst vergangene Woche war im Freistaat die Grenze von 10 000 auf 15 000 Menschen erhöht worden.

Spätestens ab dem 4. März dürfte es dann auch bundesweit diesen Lockerungsschritt geben. Beim Fußball sollen dann bis zu 25 000 Zuschauer (maximal 60 Prozent Auslastung) und bei Hallensportarten bis zu 4000 (maximal 40 Prozent Auslastung) zugelassen werden.

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