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»Push mitnehmen«

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(sid). Borussia Dortmund entzaubert, seit zehn Pflichtspielen unbesiegt - und der Gegner verpatzt auch noch die Generalprobe: Was kann für RB Leipzig im Viertelfinale der Fußball-Europa-League gegen Atalanta Bergamo eigentlich schiefgehen? Eine Menge, warnte Domenico Tedesco. »Wir stehen vor einer schwierigen Herausforderung«, sagte der RB-Trainer - und er meinte das im Interview mit der »Gazzetta dello Sport« nicht nur als höfliche Floskel.

Atalanta sei, was die Organisation betrifft, »eine der besten italienischen Mannschaften«, schwärmte der Deutsch-Italiener vor dem Hinspiel am Donnerstag (18.45 Uhr/RTL+) in Leipzig. Der Tabellensiebte der Serie A spiele »sehr koordiniert« und sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff »sehr flexibel«. Doch allen Warnungen des Trainers zum Trotz: RB geht als Favorit in das Duell. Nicht nur die individuelle Klasse im Kader, auch die aktuelle Form spricht klar für den Bundesligisten. Der beeindruckende 4:1-Auswärtssieg beim BVB hat die Brust der Leipziger noch mal breiter werden lassen. »Es ist natürlich schön, bei so einer Atmosphäre so deutlich zu gewinnen«, sagte Doppeltorschütze Konrad Laimer: »Diesen Push wollen wir jetzt in die nächsten Spiele mitnehmen.« Spielmacher Emil Forsberg sprach von einem famosen Start »in diesen Mega-April«, der mit Blick auf die Titelchance im Europacup und im DFB-Pokal große Hoffnungen schüre.

Bergamo kassierte vor der Reise in die Messestadt einen Rückschlag - allerdings nicht gegen irgendwen. Gegen den Tabellenzweiten SSC Neapel musste sich das Team von Trainer Gian Piero Gasperini mit 1:3 geschlagen geben. Optisch und auch in vielen Statistiken waren die Lombarden allerdings überlegen. Atalanta, mahnte Tedesco, »ist ein richtig guter Gegner mit vielen geilen Spielern«. Das trifft aber auch auf RB zu, der auch auf die Qualitäten von Christopher Nkunku setzt. Der Franzose hat in dieser Saison bereits 27 Pflichtspieltore erzielt und das Interesse ganz großer Klubs auf sich gezogen.

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