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Rangnick setzt auf Sancho

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Der Ex-Dortmunder Jadon Sancho spielt eine immer wichtigere Rolle bei Manchester United. © IMAGO

(sid/dpa). Cristiano Ronaldo ist wieder in Torlaune, doch in der Champions League gegen Atletico Madrid setzt Teammanager Ralf Rangnick auch auf den wiedererstarkten Ex-Dortmunder Jadon Sancho. »Jadon kommt dem Jadon, den ich aus Deutschland kenne, immer näher«, sagte Rangnick vor dem Achtelfinal-Rückspiel am Dienstag (21 Uhr MEZ/Amazon Prime) gegen die Spanier.

Nach dem 1:1 im Hinspiel geht der englische Fußball-Rekordmeister als Favorit in die zweite Partie. »Wir wissen, was wir im ersten Spiel falsch gemacht haben. Diesmal werden wir noch mehr arbeiten, um Atletico zu schlagen«, kündigte Weltmeister Paul Pogba an. Und dabei will Sancho ein wichtiger Faktor sein. »Ich fühle mich bei ManU immer wohler, habe mich jetzt so richtig freigespielt und bin glücklich«, sagte der 21-Jährige, der von 2017 bis 2021 das BVB-Trikot trug. In Manchester aber hatte das Toptalent Startschwierigkeiten: »Eine neue Liga, neue Mitspieler, ich musste viel lernen.« Am Samstag legte Sancho ManUnited-Superstar CR7 beim 3:2 gegen Tottenham Hotspur, als Ronaldo einen Dreierpack schnürte, einen Treffer mustergültig auf.

Beinahe hätten sich die Wege von Rangnick und Sancho schon vor fünf Jahren gekreuzt. »2017 haben wir versucht, ihn davon zu überzeugen, zu uns nach Leipzig zu kommen. Leider entschied er sich damals für Dortmund«, sagte der 63-Jährige rückblickend: »Es war nicht die schlechteste Wahl, die Jadon treffen konnte.«

Tuchel schließt Rücktritt aus

Von den Zukunftssorgen überschattet ist das Champions-League-Spiel des FC Chelsea am Mittwoch (21 Uhr/DAZN) beim OSC Lille, obwohl die Engländer das Hinspiel 2:0 gewonnen hatten. Immerhin: Inmitten der Sanktionen gegen den FC Chelsea hat Cheftrainer Thomas Tuchel einen Rücktritt ausgeschlossen. »Es gibt überhaupt keinen Zweifel, dass ich bis zum Saisonende bleibe«, sagte der Coach des Tabellendritten der Premier League nach dem 1:0-Arbeitssieg gegen Newcastle United. »Wir müssen von Tag zu Tag abwarten, weil sich alles ändern kann«, ergänzte der 48-Jährige. Der russische Chelsea-Eigentümer Roman Abramowitsch ist von Sanktionen der britischen Regierung betroffen, die sich auch auf den Fußballclub auswirken. Selbst über eine Insolvenz des amtierenden Champions-League-Siegers wird in englischen Medien bereits spekuliert.

Chelsea darf vorerst keine Spielertransfers mehr tätigen, keine Eintrittskarten für Spiele verkaufen und musste sämtliche Fanshops schließen. Auch das Budget für Auswärtsreisen ist stark beschränkt. »Die Situation ist klar, der Club steht zum Verkauf, und hoffentlich geht das durch, damit die Dinge gelöst werden«, sagte Tuchel. Nationalspieler Kai Havertz, am Sonntag Siegtorschütze gegen Newcastle, verwies auf die Unsicherheit für die vielen Angestellten des Clubs, betonte aber auch, dass es derzeit Wichtigeres als Fußball gebe.

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