Nordische Kombination

Rießle Zweiter hinter Riiber

(sid). Nachdem Fabian Rießle den Sprint der »Normalsterblichen« gewonnen und eine spektakuläre Aufholjagd gekrönt hatte, fiel dem Kombinations-Olympiasieger ein mächtiger Stein vom Herzen. »Es ist einfach mega, endlich wieder auf dem Podest zu stehen«, sagte der Schwarzwälder nach seinem zweiten Platz beim Weltcup im estnischen Otepää.

Weil auf dem Stockerl am Sonntag auch erstmals Julian Schmid als Dritter stand und damit den Platz einnahm, den Manuel Faißt am Samstag belegt hatte, durften sich die deutschen Kombinierer über ein ganz starkes Wochenende freuen. Da der derzeit praktisch unschlagbare Norweger Jarl Magnus Riiber in fast schon grotesker Überlegenheit seine Weltcup-Siege 40 und 41 feierte, erreichten die DSV-Asse quasi das maximal Mögliche. Schmid spurtete am Sonntag mit zwei Zehnteln Rückstand auf Rießle zu seinem besten Karriereergebnis. »Ich bin total glücklich, es war ein sehr hartes Rennen und eine sehr harte letzte Runde«, sagte der Oberstdorfer. Weber als Siebter und Frenzel (beide Geyer) als Neunter sorgten für ein überzeugendes deutsches Mannschaftsergebnis. Vinzenz Geiger (Oberstdorf), nach dem Springen als Vierter bester Deutscher, kam im Sprint der großen Verfolgergruppe zu Fall und belegte Platz 13.

Die deutschen Kombiniererinnen kommen derweil immer besser in Fahrt. Nachdem Cindy Haasch (Ruhla) in Otepää Samstag mit Platz sieben bereits für das beste Ergebnis einer Deutschen in der noch jungen Weltcup-Geschichte gesorgt hatte, setzte Jenny Nowak im zweiten Rennen am Sonntag noch einen drauf und wurde Sechste. Der Sieg an beiden Tagen ging an die norwegische Weltmeisterin Gyda Westvold Hansen.

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