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SGE unterlegen

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Beim Race of Champions gewinnt Sebastien Loeb (l.) vor Sebastian Vettel die Einzelwertung. © DPA

(dpa). Die Titelfavoriten in der Frauenfußball-Bundesliga sind nach der Winterpause gut aus den Startlöchern gekommen. Der VfL Wolfsburg verteidigte mit 3:1 (2:1) gegen Werder Bremen die Tabellenführung vor dem FC Bayern München. Der Titelverteidiger kam zu einem souveränen 4:0 (2:0) gegen den weiter sieglosen Tabellenvorletzten SC Sand. Der Tabellenvierte Eintracht Frankfurt unterlag dem SC Freiburg mit 1:

2 (1:1) und weist schon einen Rückstand von sieben Punkten auf. Nach einer Roten Karte für Neuzugang Sara Doorsoun (33.) mussten die Hessinnen in Unterzahl spielen. Hasret Kayikci (34.) und Ereleta Memeti (71.) trafen für die SC-Frauen. Das 50. Bundesligator von Laura Freigang (45.) zum 1:1 war zu wenig.

(dpa). Sebastian Vettel hat auf Schnee und Eis den ersten Titel in diesem Jahr verpasst. Der 34 Jahre alte viermalige Formel-1-Weltmeister kam am Sonntag in der Einzelwertung des »Race of Champions« trotz der für ihn äußerst ungewohnten Rennbedingungen in Schwedisch Lappland bis ins Finale.

Dort musste sich Vettel, der am Vortag mit Mick Schumacher im Viertelfinale der Nations-Cup-Wertung ausgeschieden war, im Eisschnee von Piteå dem neunmaligen Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb aus Frankreich im Best-of-Five-Modus mit 1:3 geschlagen geben. »Er war zu schnell. Unter den Bedingungen habe ich noch ein bisschen Nachholbedarf«, betonte ein dennoch bestens gelaunter Vettel.

Kumpel Mick Schumacher war in der Vorausscheidung zum Achtelfinale ausgeschieden. Er hatte nach starken Leistungen im Nations Cup das Duell mit W-Series-Gewinnerin Jamie Chadwick verloren. »Sie ist sehr schnell gefahren und hat einen guten Job gemacht. Sie hat es verdient durchzukommen«, sagte Formel-1-Pilot Mick Schumacher.

Vettel brachte sich vor der Vorstellung seines neuen Aston Martin am Donnerstag schon mal in Rennlaune. Nachdem er sich am Samstag auf verkürzter Strecke noch schwer getan hatte, setzte er sich im Achtelfinale gegen die finnische W-Series-Pilotin Emma Kimiläinen durch, danach gegen den jüngsten IndyCar-Sieger, Colton Hertha, sowie den neunmaligen LeMans-Gewinner Tom Kristensen. Der Däne war im ersten Lauf von einem Defekt gestoppt worden. Vettel verpasste bei der Veranstaltung mit Piloten aus verschiedenen Rennserien, die in Autos verschiedener Gattungen gegeneinander antreten, nach 2015 in London seinen zweiten Einzelsieg.

(dpa). Tabellenführer SV Darmstadt 98 ist im Aufstiegsrennen vom Hamburger SV und dem Vierfach-Torschützen Robert Glatzel düpiert worden. Die Lilien unterlagen am Sonntag im Schlager der 2. Fußball-Bundesliga nach völlig verschlafenem Start mit 0:5 (0:3). »In einer Saison kommt so was mal vor. Dem HSV muss man heute Respekt zollen, dass er einen Sahnetag erwischt und hochverdient gewonnen hat«, sagte Trainer Torsten Lieberknecht. Dessen Team bleibt nach einem »gebrauchten Tag« trotzdem an der Spitze.

Dem 28 Jahre alten Angreifer Glatzel gelang vor 1000 Zuschauern ein Blitz-Hattrick - er traf in der 5., 10. und 13. Minute und setzte in der 89. Minute auch den Schlusspunkt. Manuel Wintzheimer (76.) erzielte das vierte Tor für den HSV. »Kann man schon so sagen, dass wir heute richtig einen auf die Fresse bekommen haben«, sagte Darmstadts Routinier Fabian Holland nach dem Abpfiff unverblümt. »Wir waren von Anfang an nicht wirklich im Spiel. Dann war auch gefühlt jeder Ball drin.« Die Mannschaft sei aber »mental zu stark«, um das nicht wegstecken zu können.

Glatzel stellte den schnellsten Hattrick der 2. Liga ein: Ebenfalls bis zur 13. Minute war das zuvor Nils Petersen im Jahr 2015 für den SC Freiburg und Hans Haunstein in der Saison 1976/77 für 1860 München gelungen. »Der HSV hat’s gut gemacht, wir haben es extrem schlecht gemacht«, befand Torwart Marcel Schuhen.

Trotz der herben Pleite bleibt Darmstadt Tabellenerster, da Verfolger FC St. Pauli am Samstag nur 2:2 gegen den SC Paderborn spielte. Der HSV rückte bis auf einen Punkt an den Stadtrivalen und an den Dritten Werder Bremen heran, auf Darmstadt sind es nur noch zwei Zähler. Für das Team von Trainer Tim Walter war es das fünfte Spiel hintereinander ohne Niederlage.

Auch ohne seinen bester Vorlagengeber Sonny Kittel aus Gießen legten die Hamburger einen grandiosen Start hin. Glatzel traf zunächst per Foulelfmeter, dann mit einem Kopfball und einem Direktschuss gegen völlig perplexe Darmstädter. Von der stärksten Offensive der Liga - 45 Treffer erzielte das Team von Trainer Torsten Lieberknecht bis dato - war hingegen wenig zu sehen. Mathias Honsak traf noch den Pfosten, der Anschlusstreffer durch Aaron Seydel (68.) wurde wegen Abseitsstellung nach Videobeweis zurückgenommen.

Jubel in Bremen, Euphorie auf Schalke - die beiden Traditionsclubs haben im Aufstiegsrennen ihren Aufwärtstrend fortgesetzt. Werder gelang mit dem 2:1 (0:0) über den Karlsruher SC der sechste Sieg in Folge. Dem FC Schalke gelang vor 10 000 Zuschauern ein hart erkämpftes 2:1 (0:1) über Jahn Regensburg.

(dpa/lhe). Ein Tor geschossen, viel Gegenwehr geleistet - aber am Ende nichts geholt: Der SV Wehen Wiesbaden ist am Samstag in der 3. Fußball-Liga bei Spitzenreiter 1. FC Magdeburg leer ausgegangen. Dabei führte das Team von Trainer Markus Kauczinski vor 13 564 Zuschauern sogar. »Wir haben gekämpft, wir haben uns teuer verkauft«, sagte der 51 Jahre alte Chefcoach. Als Tabellenzehnter liegt der SVWW weiter im Niemandsland der Tabelle: Deutlich vor der Abstiegszone, aber auch 22 Punkte hinter Magdeburg und elf hinter dessen Verfolger 1. FC Kaiserslautern.

Gustaf Nilsson köpfte in der 14. Minute zum 1:0 für die Gäste ein - das zwölfte Saisontor des früheren schwedischen Nationalstürmers. Jason Ceka glich per Elfmeter aus (38.). Wiesbadens Torhüter Florian Stritzel bewahrte sein Team mit einigen Paraden zunächst vor einem Rückstand, ein Standard brachte dann aber die Führung für Magdeburg. Baeis Atik bediente Amara Condé, der per Kopf zum 2:1 traf (67.).

»Wir haben da immer noch Chancen gehabt, aber dann kriegen wir eine Gelb-Rote Karte«, meinte Kauczinski. Mittelfeldspieler Emanuel Taffertshofer sah innerhalb von 60 Sekunden zweimal Gelb. Mit seinem 13. Treffer gelang Torjäger Atik dann das entscheidende 3:1 (83.).

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Nicht zu halten: Hamburgs Robert Glatzel (roten Trikot) düpiert Tabellenführer SV Darmstadt 98 um Thomas Isherwood (l.) und Marvin Mehlem (r.) als vierfacher Torschütze. © DPA

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