Sportwoche unter der Lupe: Stochern im Nebel

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HALLO, LIEBE LESERINNEN UND LESER! DIE CORONA-PANDEMIE UND IHRE FOLGEN FÜR DEN AMATEURSPORT - DAS IST EIN THEMA, DAS BÜCHER FÜLLEN KANN/ICH MASSE MIR NICHT AN, DIESES IN ALL SEINEN AUSMASSEN ZU ERFASSEN/VIELMEHR DENKE ICH AKTUELL DARÜBER NACH, WAS DIESES E - Hallo, liebe Leserinnen und Leser! Die Corona-Pandemie und ihre Folgen für den Amateursport - das ist ein Thema, das Bücher füllen kann.

Ich maße mir nicht an, dieses in all seinen Ausmaßen zu erfassen. Vielmehr denke ich aktuell darüber nach, was dieses eine Jahr - sofern es hoffentlich nur eines bleibt - mit den Nachwuchssportlern macht. Selbst die Leichtathleten sind betroffen, auch wenn es in dieser Individual-Sportart auch aktuelle, eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten gibt. Doch was ist mit den Mannschafts-Sportarten, insbesondere, wenn sie in der Halle ausgetragen werden? Als Beispiele seien einfach mal Basketball und Handball genannt. Da ist kompletter Trainingsstopp seit Oktober angesagt, nachdem es zuvor ja auch schon Einschränkungen gab. Eine Runde Joggen oder Team-Challenges per Instagram oder Whats-App sind definitiv nichts weiter als Beschäftigungstherapie. Das Gleiche gilt unter anderem auch für König Fußball.nWie können die jungen Sportlerinnen und Sportler bei der Stange gehalten werden? Darüber grübeln Trainer, Funktionäre, Sportverbände. Es werden viele Ansätze verfolgt, doch letztlich wird es sich erst zeigen, wenn die Kinder und Jugendlichen wieder gemeinsam trainieren dürfen. Bis dahin ist es ein Stochern im Nebel. Bleibt nur zu hoffen, dass die Kids und ihre Eltern den Vereinen verbunden bleiben.nKurzer Blick zurück: Mit viel Teamwork verwirklichte der Charity-Verein des EC Bad Nauheim, die Roten Engel, Ende 2020 das traditionelle Weihnachtssingen. Das Colonel-Knight-Stadion war diesmal pandemiebedingt tabu, doch das hielt den Verein nicht davon ab, diese Veranstaltung auf die Beine zu stellen. "Weihnachtssingen dahaam" war angesagt. Für viele Menschen war dies eine wunderbare Abwechslung in einer schweren Zeit. Die Organisatoren sind gerührt: "Die Menschen in der Region haben erkannt, wie wichtig gerade jetzt solch ein Event ist für die Seele, für den Geist", sagte einer der Macher, Michael Richly, und ergänzt freudestrahlend: "Mit so einem überwältigenden Ergebnis von 13500 Euro an Spenden hatten wir niemals gerechnet." Bis zu 4000 Zuschauer waren live in ihren Wohnungen dabei. nIch wünsche allen Leserinnen und Lesern ein angenehmes erstes Wochenende ohne präsidiale Twittertiraden aus den USA. Bleiben Sie gesund!

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