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Stopp gefordert

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(dpa). Angesichts des Corona-Ausbruchs bei den Adler Mannheim und etlicher weiterer Fälle in der Deutschen Eishockey-Liga fordert die Spielervereinigung SVE kurz vor den Olympischen Winterspielen einen Spielstopp der Liga.

»Mit Blick auf das internationale Turnier, an dem unsere Nationalmannschaft im Sinne des olympischen Gedankens teilnimmt, sowie die geplanten Nachholspiele in der DEL, gilt es jegliche Risiken in den kommenden Tagen auf ein Minimum zu reduzieren und die Möglichkeit der Spielerisolation bestmöglich zu optimieren«, schrieb die SVE am Dienstag, während der Deutsche Eishockey-Bund den Kader für die Winterspiele in Peking veröffentlichte. DEB-Sportdirektor Christian Künast reagierte mit Zustimmung: »Meine private Meinung ist: Wenn sie stoppen, würde uns das sicherlich helfen.«

Aktuell befinden sich mehrere Teams der DEL in Quarantäne. Etliche Spiele fallen aus und müssen nachgeholt werden; unter anderem während der ursprünglich geplanten Olympia-Pause im Februar. Am Montag hatten die Adler aus Mannheim erneut einen Corona-Ausbruch mit 14 positiven Fällen öffentlich gemacht. Nach Informationen des »Mannheimer Morgen« sind davon auch Spieler betroffen, die im deutschen Olympia-Kader stehen. »Wir werden keine Namen kommentieren«, sagte Künast, räumte aber ein: »Es kann schon sein, dass erst mal nur 22 nach China fliegen und drei kommen nach.« Das deutsche Team startet am 2. Februar. Nach dpa-Informationen ist eine kurzfristige Aussetzung der DEL-Spiele bis zum kommenden Wochenende unrealistisch. Der laufende Spielbetrieb war zudem mit dem DEB abgestimmt.

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