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Trostpreis Vizemeisterschaft

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(sid). Erst beendete Sebastian Kehl alle Irritationen um Trainer Marco Rose, dann kündigte der künftige Sportdirektor von Borussia Dortmund eine Woche der Entscheidungen beim Vizemeister an. Auch im monatelangen Poker um die Zukunft von Torjäger Erling Haaland soll es »in der nächsten Woche Klarheit geben. Es würde mich nicht wundern, wenn er am Ende weiterzieht«, sagte der künftige BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl nach dem 3:

1 (1:0) bei Absteiger SpVgg Greuther Fürth im Sport1-Doppelpass.

Haaland (21) kann den BVB am Saisonende aufgrund einer Ausstiegsklausel für 75 Millionen Euro Ablöse verlassen. Als Favorit gilt Manchester City. Als Ersatz will Dortmund Nationalspieler Karim Adeyemi (20) von RB Salzburg verpflichten. »Ich gehe davon aus, dass wir in dieser Woche mit Karim vorwärtskommen«, sagte Kehl am Sonntag. Die Sockelablöse soll 30 Millionen Euro betragen.

Zuvor hatte Kehl aber erst einmal in der Trainerfrage Position beziehen müssen. Auf die Frage, ob Rose auch nächste Saison noch beim BVB sei, antwortete er am Samstag bei Sky noch schwammig: »Davon gehe ich heute aus.« Am Sonntag korrigierte er sich. Das sei »unglücklich formuliert« gewesen, sagte Kehl. Er könne »klar sagen, dass ich mit Marco die Saison plane. Wir besprechen komplett alles gemeinsam«.

Allerdings werde man sich, so Kehl weiter, »nach der Saison auch hinsetzen. Wir haben ein paar Dinge zu besprechen, sicher auch ein paar kritische Dinge zu analysieren. Dann hoffe ich, dass wir das in der neuen Saison gemeinsam angehen«. Das ist für Rose klar. »Ich bin nächstes Jahr noch Trainer. Ich freue mich sehr drauf. Ich habe ein hervorragendes Verhältnis zu meiner Mannschaft und möchte einiges auf den Weg bringen«, entgegnete der Coach kämpferisch, nachdem sich der BVB zum achten Mal den Trostpreis Vizemeisterschaft gesichert hatte.

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