TSG Oberursel meldet nicht für Aufstiegsrunde zur 3. Liga

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HOCHTAUNUS - (dio). Der Deutsche Handball-Bund (DHB) hat den Landesverbänden Aufsteiger-Plätze in den 3. Ligen der Frauen und Männer angeboten. Die Landesverbände waren aufgerufen, freiwillige Oberliga-Vereine zu finden, die sich darum bewerben. Beim Hessischen Handball-Verband (HHV) endete am 31. März die Bewerbungsfrist für mögliche Aufstiegsspiele.

Der HHV darf bei Männern und Frauen jeweils ein Team nach oben schicken. Die Durchführung dieser Begegnungen ist natürlich abhängig davon, ob sie pandemiebedingt stattfinden können. "Kann nicht gespielt werden, dann gibt es auch keinen Aufsteiger aus dem HHV, da wir Wert darauf legen, diese Entscheidung sportlich herbeizuführen und nicht nur durch bloßes Handheben. Es sollte zudem für die beteiligten Vereine möglich sein, mindestens vier Wochen vorher das Hallentraining wieder aufnehmen zu können", sagt HHV-Geschäftsführer Andreas Hannappel.

Nicht gemeldet hat aus dem Hochtaunus die TSG Oberursel, die in der Saison 2019/20 ihr Aufstiegsrecht nicht genutzt hatte und auch jetzt nicht an einer eventuellen Aufstiegsrunde teilnehmen wird. So bleiben bei den Frauen nur zwei Interessenten übrig: die zweite Mannschaft des Bundesligisten HSG Bensheim/Auerbach und der einstige Zweitbundesligist TSG Leihgestern aus Mittelhessen.

Bei den Männern gibt es folgende sechs Interessenten: HSG Kleenheim/Langgöns, HSG Pohlheim, HSG Hanau II, MT Melsungen II, TSG Münster und TSG Offenbach-Bürgel. Eine Entscheidung muss bis zum 30. Juni gefallen sein, da dann die Saison 2020/21 endet.

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