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Ulreich im Blickpunkt

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Sven Ulreich, für die nächste Zeit die Nummer eins im FC-Bayern-Tor. © IMAGO

(dpa/sid). Trainer Julian Nagelsmann setzt großes Vertrauen in Routinier Sven Ulreich, der in den kommenden Wochen beim FC Bayern München den verletzten Nationaltorhüter Manuel Neuer ersetzen muss. »Ich bin guter Dinge, dass er eine gute Leistung bringen wird. Er hat Manu schon vor längerer Zeit mal vertreten. Er hat eine gewisse Erfahrung und ist kein 21-Jähriger mehr, der da reinrutscht«, sagte Nagelsmann vor dem Auswärtsspiel des Tabellenführers am Samstag (15.

30 Uhr/Sky) in der Fußball-Bundesliga beim Aufsteiger VfL Bochum.

Der 33 Jahre alte Ulreich kam in dieser Saison erst in zwei Pflichtspielen zum Einsatz. Zuletzt stand er zu Jahresbeginn beim 1:2 im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach für den damals mit dem Coronavirus infizierten Neuer im Tor. Der 35 Jahre alte Neuer wird nach einer Operation am Knie auch die Achtelfinalspiele in der Champions League gegen RB Salzburg am 16. Februar und 8. März verpassen. Für Ulreich gehe es nun darum, schnell Spielrhythmus zu finden, sagte Nagelsmann.

Im Vergleich zum 7:0-Schützenfest im Hinspiel erwartet der Bayern-Coach vom VfL diesmal mehr Gegenwehr. »Bochum hat sich stabilisiert, gerade zu Hause«, sagte der 34-Jährige. Zumal es für den Außenseiter ein »Highlightspiel« sei vor wieder zugelassenen rund 8500 Zuschauern.

Unterdessen hat Nagelsmann den Abgang von Niklas Süle bedauert. Er sei »traurig darüber, dass er nächste Saison nicht mehr da ist. Ich hätte gerne mit ihm weitergearbeitet, weil ich ihn seit über zehn Jahren begleite«, sagte Nagelsmann. Bis zu Süles Wechsel im Sommer zu Borussia Dortmund erwartet Nagelsmann, »dass er die Pflicht erfüllt, alles reinzuwerfen, dass er diese absolute Gier hat, dass wir erfolgreich sind und Titel holen. Wir sollten uns seine Qualitäten zunutze machen.«

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