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Verrückte Auslosung

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Treffen mit ihren neuen Clubs gleich auf die Ex-Vereine: Erling Haaland (l.) erwartet mit Manchester City Borussia Dortmund, Robert Lewandowski mit dem FC Barcelona seinen langjährigen Arbeitgeber Bayern München. © IMAGO

Lewandowski gegen Bayern, Haaland gegen Dortmund: Die Champions-League-Auslosung hat vor allem dem deutschen Top-Duo spektakuläre Gegner beschert. Eintracht Frankfurt trifft auf die Tottenham Hotspur, Sporting Lissabon und Olympique Marseille.

Verrücktes Blitz-Wiedersehen für Robert Lewandowski mit dem FC Bayern, Erling Haaland stürmt plötzlich gegen Borussia Dortmund: Die beiden Flaggschiffe des deutschen Fußballs treffen gleich in der Champions-League-Gruppenphase auf ihre abgewanderten Stürmer-Stars. Und auch RB Leipzig, das Titelverteidiger Real Madrid fordert, Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen bekamen bei der Auslosung am Donnerstag in Istanbul attraktive Gegner.

Als die Bayern mit dem FC Barcelona, dem sie Lewandowski diesen Sommer nach langem Hin-und Her verkauft hatten, in die Gruppe C gelost wurde, musste Hasan Salihamidzic lachen.

»Wir haben gerade im Büro schon Späßchen gemacht. Solche Geschichten schreibt nur der Fußball! Wir freuen uns drauf«, sagte der Sportvorstand: »Barcelona hat sich gut verstärkt, eine sehr gute Mannschaft. Lewa ist ja da. Die haben einiges auf dem Transfermarkt gemacht. Es werden zwei spannende Spiele.«

Auf dem Weg ins Champions-League-Finale am 10. Juni 2023 im Atatürk-Stadion von Istanbul muss der Rekordmeister in einer schwierigen Gruppe zunächst außerdem Inter Mailand und Viktoria Pilsen aus Tschechien aus dem Weg räumen. »Da müssen wir mit Barcelona und Inter schon aufpassen«, sagte Salihamidzic: »Das sind zwei Mannschaften, die richtig stark sind.« Die mit drei Siegen in die Bundesliga gestarteten Münchner müssten »in jedem Spiel Vollgas geben«, so der 45-Jährige.

Auch beim BVB sorgte die Rückkehr von Haaland für Vorfreude, nachdem sich dessen neuer Arbeitgeber Manchester City, der FC Sevilla und der FC Kopenhagen zu Dortmund in die Gruppe G gesellten.

»ManCity ist in der Champions League natürlich ein Brett. Wir freuen uns genauso drauf wie auf das Wiedersehen mit Erling Haaland«, so Kapitän Marco Reus, der im Vorjahr mit dem BVB noch in der Gruppenphase in einer vermeintlich leichten Gruppe gescheitert war. Nun wird der Einzug ins Achtelfinale erneut erwartet.

Leipzig, Leverkusen und Frankfurt dürfen derweil ebenfalls durchaus vom Weiterkommen träumen. Die als Europa-League-Sieger erstmals für Champions League qualifizierte Eintracht spielt in der Gruppe D gegen Tottenham Hotspur, Sporting Lissabon und Olympique Marseille und hofft weitere magische Europapokal-Nächte.

Pokalsieger RB Leipzig bekommt es derweil in Gruppe F neben Real um 2014er-Weltmeister Toni Kroos mit Schachtar Donezk und Celtic Glasgow zu tun - die Runde der letzten 16 muss auch hier das klare Ziel sein. Die mit drei Niederlagen aus drei Spielen in die Liga gestarteten Leverkusener dürften sich ebenfalls gefreut haben, als der FC Porto, Atletico Madrid und der FC Brügge für sie aus der Lostrommel gezogen wurden.

Die Gruppenphase startet am 6. und 7. September und endet bereits am 20. November vor der WM in Katar

Die Gruppenphase startet am 6. und 7. September und endet bereits am 2. November - wird also in in acht Wochen durchgepeitscht, weil am 20. November schon die Weltmeisterschaft in Katar beginnt. Finanziell bleibt die Champions League so lukrativ wie eh und je: Allein für die Qualifikation für die Gruppenphase erhält jeder der 32 Vereine 15,64 Millionen Euro von der Europäischen Fußball-Union (UEFA). Für jeden Sieg in der Vorrunde gibt es 2,8 Millionen Euro, für jedes Unentschieden 930 000 Euro.

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