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Voigt überrascht als Zweite

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(sid). Vanessa Voigt schüttelte ungläubig den Kopf. »Ich bin irgendwie sprachlos. Es ist echt verrückt«, sagte die 24-Jährige nach ihrem bärenstarken zweiten Platz im Biathlon-Sprint von Otepää/Estland. Zwar verpasste Voigt den ersten Weltcup-Sieg ihrer jungen Karriere um elf Sekunden, doch damit konnte sie nach einem fehlerfreien Rennen über 7,5 km sehr gut leben.

Immerhin schaffte sie zum ersten Mal überhaupt den Sprung aufs Podium.

Voigt unterstrich in ihrer ersten kompletten Weltcup-Saison damit erneut ihr großes Talent. Nur die Französin Julia Simon, die einmal daneben schoss, war etwas schneller als die Biathletin aus Oberhof, die besonders in der Schlussrunde aufdrehte. »Wenn es um die Wurst geht«, so Voigt, »kann ich aus meinem Körper Extrapower rausholen. Ich weiß nicht, wo ich das hernehme.«

Egal. Im Weltcup war Platz sechs bisher Voigts bestes Ergebnis gewesen. Bei den Olympischen Spielen in Peking war sie Vierte im Einzel geworden. In jenem Rennen hatte Denise Herrmann triumphiert. Die Olympiasiegerin rundete in Otepää auf Rang vier einen starken Tag für das deutsche Team ab. Der 33-Jährigen fehlten nach einem Schießfehler 3,3 Sekunden auf das Podium, das Karoline Offigstad Knotten aus Norwegen komplettierte. Franziska Preuß wurde nach zwei Fehlern an ihrem 28. Geburtstag Zwölfte.

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