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WM-Jubiläum

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(sid). Heulende Sirenen, der Rockhit »Eye of the Tiger« - und die fanatische »Barney Army«: Wenn Raymond van Barneveld die weltberühmte Bühne im Londoner Alexandra Palace entert, gleicht die Darts-Wiege seit jeher einem Tollhaus. Der Niederländer emotionalisiert die Massen wie kaum ein Zweiter - nun feiert der 55-Jährige ein Jubiläum.

»30 Weltmeisterschaften, wow! Dieser Sport hat mein Leben verändert«, schwärmt van Barneveld. Der fünfmalige Titelträger ist erst der zweite Spieler, der diesen Meilenstein erreichen wird - nur der Engländer Steve Beaton, der zum 32. Mal bei der WM antritt, war häufiger dabei.

Und »Barney« ist rechtzeitig zum Jahreshöhepunkt in bestechender Form. Ende November stürmte der Jubilar nach einer spektakulären Aufholjagd gegen den Weltranglistenersten Gerwyn Price beim Grand Slam ins Halbfinale. Im Ranking verbesserte er sich dadurch auf Platz 32 - und ist damit bei der WM nach zwei schwierigen Jahren wieder gesetzt.

An Position 32 gesetzt? Richtig, da war doch was. 2007, nachdem van Barneveld gerade vom mittlerweile aufgelösten Verband BDO zur PDC gewechselt war, startete er eben von jenem Rang in die Weltmeisterschaft - und gewann. Das Finale gegen den legendären Phil Taylor gilt bis heute als das beste jemals.

Und es war der Auftakt der wohl größten Rivalität im Dartssport überhaupt. Seit Taylors Rücktritt vor fast fünf Jahren verbindet die beiden aber mittlerweile eine innige Freundschaft. Zum WM-Auftakt trifft van Barneveld am Dienstag (ab 20 Uhr/Sport1) auf Ryan Meikle (England).

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